TSV Neumarkt unter Protest im Wallerseederby
Große
Aufregung herrschte vor Spielbeginn unter den Funktionären von Neumarkt
und des SVS. Der Grund dafür: Die für das Wallerseederby eingeteilten
Schiedsrichter aus Bayern sind schlicht und einfach nicht erschienen!
Alle Versuche, telefonischen Kontakt zu den Unparteiischen aus
Deutschland aufzunehmen, scheiterten!
Das "Experiment", mit DFB-Schiris in Salzburger Derbys, schien an diesem
Abend zu einem Fiasko zu werden.
Laut Regelwerk hätten sich die beiden Vereine auf "Hilfsschiedsrichter"
aus den eigenen Reihen behelfen können. In Anbetracht der Wichtigkeit
dieses Spieles für den TSV Neumarkt aber keine wirklich Alternative.
Als Lösung wurde Bundesliga-Schiri Norbert Schwab vom
gleichzeitig stattfindenden Spiel Grödig - St. Johann abgezogen und nach
Seekirchen dirigiert.
Die damit verbundene Verzögerung von 45 Minuten veranlasste die
sehr erbosten Neumarkt-Funktionäre einen Protest gegen dieses Spiel
einzulegen und zwar schon vor Spielbeginn!
Mit dem Anpfiff um 19:45 Uhr "rettete" Norbert Schwab das Derby. In der
Eile wurden sogar noch zwei Assistenten organisiert, Thomas Feichtner
und Florian Jäger, die im Laufe der Partie das Schiri-Trio
komplettierten.
Ein großes Lob an diese Herren, die für eine hervorragende Spielleitung
sorgten und damit dem Wallerseederby quasi ein "Happy End" bescherten
und den knapp 400 Zuschauern ein geordnetes Spiel boten.
Zum Sportlichen: Der SVS ging als hochverdienter Sieger nach 90
Mintuen vom Rasen. Über die gesamte Spielzeit wurden das Neumarkter Team
kontrolliert und was besonders erfreulich aus SVS-Sicht war: Christopher
Mayr (Bild) nutzte seine Chance in der Startelf zu sein und erzielte
zwei Treffer zum 4:1 Erfolg.
Positiv auch, dass mit Franz Joseph Stauber ein weiterer Spieler beim
SVS bleibt.
Gratulation an die Mannschaft zu diesem Erfolg!