13.11.2010
Seekirchen
schießt
sich den
Frust
von der
Seele
Im
letzten
Spiel
der
Herbstmeisterschaft
galt es
für die
Heimischen
doch
noch
einen
"Dreier"
einzufahren.
Die
Frage
stellte
sich
nur, wie
sie das
vorwöchige
Lastminute-Unentschieden
verkraften
konnten.
Die
Anfangsphase
gehört
dann den
Seekirchnern,
die nach
sechs
Minuten
schon in
Führung
gehen
müssen.
Junger
startet
auf
Rechts
durch,
seine
Maßflanke
übernimmt
der
alleinstehende
Vasilj
direkt
und
verfehlt
aus
sieben
Metern
das Tor.
Eine
Minute
drauf
versucht
es
Junger
selber.
Wieder
über
rechts
zieht er
in den
Strafraum
und
scheitert
mit
seinem
Schuß am
Tiroler
Schlußmann.
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Es dauert dann bis zur 27. Minute, bis es zur nächsten erwähnenswerten Möglichkeit kommt. Die nutzte der SVS dann zur Führung: Innsbrucks Pohl kann den durchbrechenden Scharrer nur mit einem Foul stoppen - sieht dafür die erste von insgesamt 10 gelben Karten in diesem Spiel.
Gerhard Fabian setzt den fälligen Freistoß aus 18 Metern ins linke Eck zum 1:0. |
Zehn
Minuten
später
dann
eine
heiß
umstrittene
Situation.
Nach
Foul von
Waldy an
Kirchberger
sieht
dieser
die
gelbe
Karte
und
während
Schiedsrichter
Feurle
noch am
Notieren
der
Karte
ist,
eskaliert
am Feld
die
Situation.
Der noch
am Boden
liegende
Seekirchner
wird mit
einem
Fußtritt
attackiert,
dann
stürmt
Tirols
Goalie
Ndybisi
aus
seinem
Tor und
versetzt
SVS-Kapitän
Junger
einen
Faustschlag.
Die
Szene
direkt
vor der
Seekirchner
Betreuerbank
drohte
zu
eskalieren.
Die
Unparteiischen
hatten
alle
Hände
voll zu
tun,
damit
die
Gemüter
wieder
beruhigt
werden
konnten.
Dann
folgte
minutenlang
ein
Beratungsgespräch
zwischen
Schiedsrichter
Feurle
und
seinem
Assistenten
Martin
Bickel.
Am Ende
hieß es
schließlich
"Gelb"
für
Manuel
Junger
und für
Tirols
Michael
Unterpertinger.
Die
Seekirchner
Bank
außer
sich vor
Wut,
sind die
Übeltäter
doch
wirklich
ohne
Strafe
davon
gekommen!

Das war es dann auch schon in der ersten Hälfte, die geprägt war von vielen schmutzigen Fouls.
Die
zweite
Spielhälfte
beginnt
mit
einem
Schock
für
Seekirchen:
Rene
Rief
tritt zu
einem
Freistoß
an, sein
Schuß
aus etwa
20
Metern
wird für
Golie
Posch
unhaltbar
abgefälscht
und
landet
zum
überraschenden
Ausgleich
im Netz.
Wie wird die verunsicherte Seekirchner Mannschaft dies verkraften? Die Anwort kommt promt! Stanislav Vasilj wird in zentraler Position ideal angespielt. Er sieht, dass der Innsbrucker Schlußmann zu weit vor seinem Tor steht und überhebt ihn zur neuerlichen Führung - 2:1 in der 53. Minute. Kurze Zeit später ein weiter Abschlag von Torhüter Posch, der über die gesamte Tiroler Abwehr zu Junger kommt. Der Kapitän hat bei Vasilj's Tor gut aufgepasst - er überhebt zum zweiten Mal Ndybisi und erhöt auf 3:1 (56.).

In den nächsten Minuten sind außer den vier gelben Karten und einer guten Möglichkeit von Fabian, nach schönem Zuspiel von Feldinger, keine nennenswerten Aktionen zu berichten. In der 76. Minute kommt es dann zum höchst fälligen Ausschluß: Vasilij bricht durch und kann von Ünlü nur mehr mit der "Notbremse" gestoppt werden. Klare Sache - die Innsbrucker nur mehr mit 10 Mann am Platz.
Unrühmlicher Höhepunkt in diesem Spiel war ein gemeines Foul an Hannes Schneidhofer, der daraufhin Verletzt vom Platz musste.

Als Entschädigung für die treuen SVS-Fans erzielte die Seekirchner Mannschaft in der 80. Minute das schönste Tor des Tages zum 4:1.
Posch
bedient
mit
einem
schnellen
Abwurf
Gerhard
Fabian,
der über
links
mit
Vasilj
eine
wunderschön
heraus
gespielte
Aktion
zum
Endstand
abschließt.
Am Ende
einer
teilweise
überharten
Partie
steht
die
Heimmannschaft
als
verdienter
Sieger
am Platz
und hat
damit
eine
etwas
bessere
Ausgangslage
für den
Abstiegskampf
im
Frühjahr.
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Alle
Fotos:
Reini
Hinterleitner